Wie langsam zieht man ein Rohr unter der Autobahn durch? 🐌🚧
An der A1 bei Bockel hat Daniel es einfach mal gezeigt: Stab an die Schweißnaht, kurz erzählen und dann nachgucken, wie weit das Rohr gewandert ist.
Rund 240 Meter Schutzrohr mit 200 Millimetern Durchmesser gehen da unter der Fahrbahn durch. Und genau da darf nichts passieren. Kein Schaden neben oder auf der Autobahn, kein Stau, kein Risiko. Also nicht übertreiben, sauber arbeiten, das Material muss aus dem Bohrloch raus und das Bohrloch muss stehen.
Oder wie Daniel sagt: „Darum ziehen wir so langsam.“ 😄
Bei jeder Horizontalbohrung kommt Bohrspülung aus der Grube zurück. Die bleibt bei uns nicht einfach liegen.
In Ganderkesee haben die Kollegen die Spülung direkt an der Bohrgrube abgesaugt und ins Fass gepumpt. Bevor es weiter zum Leitungstiefbau ging, wurde alles in einen Sammelcontainer umgefüllt. So bleibt die Baustelle sauber und das Material landet da, wo es hingehört.
Sauber gebohrt ist nur die halbe Miete. Sauber hinterlassen gehört dazu. 💪
Vom Plan auf dem Tisch bis zur stehenden Wand: Unser Hochbau-Team zieht gerade das Mauerwerk hoch. Kalksandstein, Kleber, Wasserwaage und jede Menge Präzision.
Bei Huneke bauen wir nicht nur Straßen und Leitungen. Wir bauen auch dein Zuhause.
Vorne wird gemessen, hinten wird umgesetzt. Der Polier gibt durch, welche Richtung, Neigung und Korrektur gebraucht wird – und der Bohrmaschinenführer muss genau das an der Maschine liefern.
Da geht’s um Konzentration, Vertrauen und klare Ansagen. Einer misst, einer steuert – und beide müssen sich blind aufeinander verlassen können.
Sergej kennt dieses Zusammenspiel aus dem Alltag rund um Ganderkesee ganz genau. Und genauso läuft es bei unseren Kolonnen jeden Tag: eingespielte Teams, gute Abstimmung und eine Stimmung, mit der man gerne arbeitet.
Wenn die Bohrtechnik mit einem Räumer ordentlich Meter gemacht hat, sieht man das irgendwann an den Zähnen. Sand, Dreck und Boden geben dem Werkzeug eben ordentlich was mit.
Dann landet das Teil bei Aiko in der Werkstatt.
Alte Zähne runter, sauber ausschleifen, neue passend zur Drehrichtung aufschweißen und anschließend noch ordentlich aufpanzern. Danach hat der Räumer wieder ein frisches Gebiss und kann zurück zur Bohrkolonne.
Daniel und seine Kolonne haben sich mit der Tracto Grundodrill 18N sauber unter der Autobahn durchgearbeitet.
Und diesmal geht’s nicht um ein paar kleine Leerrohre für Glasfaser. Hier entsteht Infrastruktur für die Anbindung von Offshore-Windparks, also für richtig „Watt“ ⚡️ los hier.
Oben rollt der Verkehr weiter, unten haben wir den Weg dafür geschaffen, dass der Strom später da ankommt, wo er gebraucht wird.
Große Aufgabe, ordentlich Technik und genau die Art Baustelle, bei der unsere Bohrtechnik zeigen kann, was sie kann.
Aiko hat sich in der Werkstatt jedenfalls mal um ein ziemlich zahnloses Problem gekümmert.
Der Bohrkopf hatte schon bessere Zeiten gesehen, also alte Zähne ab, neue dran und einmal komplett frisches Gebiss verpasst. 🦷🔧
Jetzt kann der Bohrkopf sich wieder ordentlich durchs Erdreich beißen. Gut, wenn man in der eigenen Werkstatt Leute hat, die sowas ruckzuck wieder fit machen.
Unter einer Autobahn bohrt man nicht mal eben durch.
Direkt an der A1 bei Bockel haben Daniel und sein HDD-Trupp zwei Rohrsysteme unter der Fahrbahn eingebaut mit rund zwei Metern Abstand zueinander.
Bei dieser besonderen Bohrung gilt vor allem eins: bloß keinen Ausbläser produzieren! Deshalb wurde das Bohrloch besonders sauber vorbereitet und beim Pilotieren und Einziehen sehr behutsam gearbeitet. Das Ergebnis beim letzten Rohrzug: nicht mal drei Tonnen Zugkraft. Ein ziemlich gutes Zeichen dafür, wie sauber das Bohrloch stand.
Für Vermessung und Arbeiten im Bereich der Fahrbahn waren Sperrwagen und entsprechende Absicherungen nötig. Und wenn man dort direkt neben dem Verkehr arbeitet, merkt man auch erstmal, was die Leute von Autobahnmeisterei und Co. jeden Tag leisten. Respekt dafür. 🤝
Bei unseren beiden Doppelhaushälften geht’s im Betonbau weiter. Die Streifenfundamente sind vorbereitet, die Bewehrung sitzt und dann kommt der Beton.
Mit der Pumpe wird das Material sauber eingebracht, verteilt und anschließend abgezogen und geglättet. Aus Bewehrung und Schalung wird so Stück für Stück das Fundament für alles, was danach kommt.
Ein paar Eindrücke vom Ablauf vom vorbereiteten Fundament bis zur fertigen Betonfläche.
Besten Dank an @liesenbeton für die zuverlässige Lieferung. 🤝
Zwei Grundstücke, die parallel entstehen, und auf beiden steht heute dasselbe an: die Bodenplatte.
Was man gleich nicht mehr sieht, steckt schon drin. Das Streifenfundament ist 60 Zentimeter tief und 50 breit, darin die Anschlusseisen, die später die Bewehrung der Decke aufnehmen. An den bodentiefen Fenstern, die breiter als einen Meter sind, liegt zusätzliche Bewehrung: 12er Torstahl in oberer und unterer Lage, so wie die Statik es vorgibt.
Darüber die Folie als Trenn- und Sauberkeitsschicht zwischen XPS-Dämmung und Beton. Dann kommen 20 Zentimeter Stahlfaserbeton drauf, einbauen und abziehen dauert gut eine bis anderthalb Stunden.
Und danach rüber zum Nachbargrundstück. Da fängt das Ganze von vorne an.
Holger misst den Bohrkopf ein. Das heißt: Tiefe, Neigung und Position werden abgelesen und mit dem abgeglichen, was der Plan vorgibt.
Unter der Erde liegen oft andere Leitungen, Kabel und Kanäle. Wer da blind durchbohrt, hat ein Problem. Deshalb wird nach jedem Bohrgestänge neu gemessen.
Unsere Tracto 15 XPT hat dieses Jahr unter anderem in Ganderkesee gebohrt. Die Anlage bringt bis zu 15 Tonnen Zugkraft mit und ist, je nach Boden, Länge und Rohrdimension, für richtig ordentliche Strecken ausgelegt.
Hier geht’s über rund 120 bis 130 Meter bis in eine Zwischengrube. Von der anderen Seite wurde schon gebohrt. In der Grube werden beide Abschnitte zusammengeführt und verbunden.
Eingezogen wird ein Speedpipe-Rohr, durch das später die Glasfaser bis zu den einzelnen Häusern eingeblasen wird.
Heute ist Tag der Deutschen Einheit. Ein Tag, der daran erinnert, dass Grenzen überwunden werden können, wenn man es wirklich will.
So wie es Straßen tun, sie verbinden Orte weit über die Landesgrenzen hinaus. Leitungen verbinden Menschen. Infrastruktur hält Regionen zusammen. Und seit über 60 Jahren schaffen wir genau solche Verbindungen für die Menschen in unserer Umgebung.
In diesem Sinne wünschen wir dir einen schönen Feiertag. 🇩🇪
Wenn die Staplertaschen nicht zur Maschine passen, wird eben umgebaut. 🔧
Unsere 10-Fuß-Container stehen auf den Baustellen als Materiallager. Das Problem: Die originalen Staplertaschen sind für große Containerstapler mit langen Gabeln gedacht. Unsere Radlader kommen mit ihren kürzeren Zinken da nicht weit genug rein – und drücken im schlimmsten Fall gegen den Containerboden.
Also haben wir die Aufnahme angepasst.
Dafür kommen dickwandige Rechteckprofile mit 160 x 80 mm und 4 mm Wandstärke zum Einsatz. Zugeschnitten, als Kassetten vorbereitet und sauber eingeschweißt. So kann das Gewicht vernünftig aufgenommen und übertragen werden.
Keine große Erfindung. Aber genau so eine Lösung, die den Baustellenalltag einfacher macht.
Wenn’s nicht passt, wird’s von Aiko passend gemacht. 🔧
Ein echter Schlosser bei uns in der Werkstatt! Dort ist Aiko echt für so einiges zu haben. Diesmal war ein Container dran, der so verstärkt werden musste, dass wir ihn mit dem Radlader und kurzen Gabeln vernünftig aufnehmen und versetzen können.
Also Schweißpistole raus, Verstärkungen dran und das Ganze so gebaut, dass die Gabeln sauber drunterkommen.
Genau solche Sachen sind Werkstattalltag bei uns: nicht lange rumdoktern, sondern eine Lösung bauen, die bei den Jungs draußen funktioniert.
Genau das! Seit 2007 im Handwerk, seit rund drei Jahren bei Huneke. Vom Mehrparteienhaus über Industrieprojekte bis zur Sanierung im Bestand: Im Hochbau ist eigentlich ständig was anderes los.
Was Tobias daran am meisten mag? Am Ende des Tages zu sehen, was man mit den eigenen Händen geschaffen hat.
Aus einer freien Fläche wird ein Gebäude. Und irgendwann leben oder arbeiten darin Menschen.
Genau deshalb wird’s für ihn auch nach all den Jahren nicht langweilig.
Chabos wissen, wo der Bohrkopf is... und vor allem auch wie er liegt.
Bei einer HDD-Bohrung sieht man den Bohrkopf nicht. Dafür dann übernimmt unter anderem unser Subsite-Ortungssystem.
Im Bohrkopf sitzt eine Sonde, die Daten an das Ortungsgerät überträgt. Damit kann die Kolonne Position, Tiefe und Neigung kontrollieren und den Bohrverlauf entsprechend steuern. Gerade bei Unterquerungen von Straßen, Leitungen oder anderen Hindernissen ist das entscheidend.
Das Messgerät ist deshalb nicht nur Nice to have, sondern gehört bei der Horizontalbohrtechnik ganz selbstverständlich dazu. Einer steht oben und ortet, der Maschinenführer bekommt die Informationen und damit steuert er den Bohrkopf Stück für Stück ans Ziel.
An einer Kreisstraße bohrt man nicht einfach mal eben los.
Beim geförderten Glasfaserausbau der EWE in Ganderkesee sind wir aktuell mit der Tracto 15 XPT unterwegs. Ziel ist, auch die Haushalte in den ländlichen Bereichen anzubinden und damit die sogenannten weißen Flecken Stück für Stück zu schließen.
Gerade läuft die Pilotbohrung entlang der Kreisstraße. Dabei bewegen wir uns je nach Verlauf zwischen rund 1,50 und 3 Metern Tiefe und halten den vorgeschriebenen Abstand zur Fahrbahnkante ein.
Und weil hier ordentlich Verkehr vorbeikommt, gehört auch die Absicherung dazu: Sperrwagen raus, Arbeitsbereich sichern und dann konzentriert Meter machen.
Bei solchen Strecken zählt eben nicht nur, dass wir auf der anderen Seite ankommen, sondern auch, wie wir dahin kommen.
Wenn Aiko den Brenner oder das Schweißgerät in den Händen, dann geht’s hier richtig rund.
Genau solche Arbeiten laufen bei uns im Hintergrund ständig mit. Während draußen gebohrt, gebaggert und gebaut wird, sorgt die Werkstatt dafür, dass das Werkzeug dafür auch wieder fit auf die Baustelle kommt. Oder konstruiert neue Sachen, die sich die Jungs von der Baustelle gewünscht haben.
Langweilig wird’s in der Werkstatt jedenfalls nicht. 😄
Zylinderkopfdichtung undicht? Kein Grund, den Radlader abzuschreiben 🔧
Einer unserer Radlader kam mit genau diesem Problem von der Baustelle zu uns in die Werkstatt. Michael und unser Azubi Max haben sich die Sache vorgenommen, den Zylinder auseinandergebaut und die Dichtung getauscht. Das ist eine ziemlich fummelige Arbeit, bei der man Geduld braucht und am Ende auch ordentlich Öl an den Händen hat. Aber wer gerne schraubt, weiß genau, wie gut es sich anfühlt, wenn die Maschine danach wieder sauber läuft.
Inzwischen ist der Radlader wieder da, wo er hingehört: auf der Baustelle. Starke Arbeit, ihr zwei! 💪